KISP  — Hilfe bei Prostatakrebs

 

 

Das Kürzel KISP stand ursprünglich einmal für

            
"
Kontakt-, Informations- und Selbsthilfestelle zum Prostatakrebs".

Die Webpräsenz KISP wurde Mitte des Jahres 2000 von Uwe Peters gegründet, bald nachdem er die Diagnose Prostatakrebs bekommen hatte. Uwe Peters stand persönlich für diese drei Begriffe zur Verfügung – als Ansprechpartner für Männer, die gerade die Diagnose "Prostatakrebs" bekommen hatten und in das berühmte "schwarze Loch" gefallen waren, als Verfasser von informativen Texten zu Themen rund um den Prostatakrebs, die er auf dieser Web-Präsenz bereitstellte, und als Gründer einer Selbsthilfegruppe zum Prostatakrebs, der nach ihm von Anderen fortgeführten SHG Offenbach.

Uwe Peters verstarb am 24. November 2003 an seiner Erkrankung. Seitdem führe ich (siehe Impressum) auf seinen Wunsch hin diese Arbeit fort. Allerdings hat sich in den mehr als zehn Jahren seit Uwe Peters' Tod auf den Gebieten der Diagnostik und der Therapie von Prostatakrebs sowie bei der Selbsthilfebewegung zum Prostatakrebs sehr viel (zum Besseren!) geändert, so dass das ursprüngliche Konzept der KISP – eine erste Rundum-Anlauf- und Beratungsstelle für von Prostatakrebs Betroffene und deren Angehörige zu sein – nunmehr überholt ist. Diese Arbeit ist von einem ehrenamtlich Tätigen allein schon lange nicht mehr zu schaffen, sie wurde vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. übernommen und wird von ihm – aber wiederum zum größten Teil durch ehrenamtlich Tätige – nahezu professionell fortgeführt.

Der Name KISP als Markenzeichen für die vorliegende Sammlung von Informationen zum Prostatakrebs aber wird bleiben.

Geblieben ist auch mein Anspruch, mit KISP eine Informations- und Datenbank zu allen Aspekten des Prostatakrebses bereitzustellen, die im deutschen Sprachraum vielleicht ihresgleichen sucht. Dazu dienen vor allem die Rubrik „Artikel“, unter der Aufsätze und Berichte rund um den Prostatakrebs gesammelt werden, und der „Forumextrakt“, in dem interessante Beiträge gesammelt und nach aktuell 37 Themen geordnet präsentiert werden, die seit Ende des Jahres 2000 in dem damals der KISP angegliederten Diskussionsforum, und seit Mai 2004 im nunmehr „Gemeinsamen Prostatakrebs-Diskussionsforum von BPS und KISP“ geschrieben wurden. Diese Sammlung ist möglicherweise weltweit einmalig und bietet auf derzeit etwa 600 Seiten eine Fundgrube für jeden, der sich zu irgendeinem Aspekt dieser Erkrankung kundig machen möchte.

Unter der Rubrik „Erster Rat nach der Diagnose“ finden Sie zwei für Neudiagnostizierte und deren Angehörige geschriebene Artikel als PDF-Dateien, die einen Einstieg bieten sollen für Neubetroffene, die sich über ihre Erkrankung kundig machen möchten, bevor sie sich für eine Behandlung entscheiden, die aber ansonsten von der Fülle an Information schier erschlagen werden, die sich mittlerweile im Internet zu dieser Krankheit angesammelt hat. Der eine Text stammt von mir, der andere noch von dem im September 2015 verstorbenen ehemaligen Leiter der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Frankfurt/Main, Jörg Obé.

Zu diesen auf den Neudiagnostizierten einströmenden Informationen gehören nicht zuletzt Begriffe und Abkürzungen, von denen er in aller Regel nie zuvor etwas gehört hat, die ihm absolut nichts sagen, die aber für ihn jetzt wichtig sein können. Hier soll die umfangreiche Sammlung „Prostatakrebs-bezogener Abkürzungen und Fachausdrücke Deutsch und Englisch weiterhelfen, die Sie als PDF-Datei unter der Rubrik „Begriffe und Abkürzungen“ finden. Dort werden die Abkürzungen nicht nur kurz übersetzt, sondern sind in der Regel um nähere Erläuterungen ergänzt.

Einer dieser Begriffe, der Ihnen in Zukunft häufig begegnen könnte, ist die "PSA-Verdoppelungszeit". Was es damit auf sich hat, können Sie im "Ersten Rat" und in den "Abkürzungen" nachlesen. Unter dieser Rubrik kommen Sie zu zwei Excel-Tabellen, die Ihnen das Berechnen Ihrer PSA-Verdoppelungszeit und einiger anderer aus PSA-Messungen ableitbaren Parametern abnimmt.

Zur telefonischen Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen gibt es seit dem Jahr 2008 eine kostenlose telefonische Beratungshotline, die vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) betrieben wird und bei der schon Tausende von Betroffenen und Angehörige Betroffener Rat und Hilfe gesucht und in den allermeisten Fällen auch gefunden haben. Mehr dazu unter der Rubrik „Beratung“.


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Die
Web-Präsenz KISP wurde am 01.06.2000 als
erste deutschsprachige Web-Präsenz für von Prostatakrebs betroffene Männer und deren Angehörige ins Netz gestellt.